Dienstag, 5. Mai 2015

USW 5: Grillfest!

Am Freitag war ich beim Grillfest. Ich habe mit meinen Freunden aus der Deutschstunde und aus Deutschklub gesprochen, und ich habe viel Wurst gegessen. Es war ein schöner Tag, und ich habe viel Wurst gegessen.

Es war auch Frau Soks Geburtstag. Leider konnte ich nicht bleiben.

Sonntag, 3. Mai 2015

USW 4: Good Bye Lenin!

Ich habe Good Bye Lenin (2003) angesehen. Dieser Film ist eine Komödie.
Die Hauptfigur heißt Alex. Er ist ein junger Mann aus der DDR. Seine Mutter fällt ins Koma. Während ihrer Koma nimmt die Wiedervereinigung statt. Nach der Wiedervereinigung sagen die Ärzte, sie könnte keine große Überraschung überleben. Alex versucht, die DDR zu rekonstruieren.
Er erzählt eine alternative Geschichte, um seine Mutter zu freuen. Aber seine wachsende Lügen haben lustige Resultate. Seine Schwester und seine Freundin sind mit den Lügen frustriert.

Ich habe diesen Film sehr gern, weil es so viel gute Ironie gibt. Der Erzähler, der die Stimme des Alexes hat, ist sehr sarkastisch aber er ist auch sehr nett.  Ich habe viel über das Leben in der DDR gelernt. Es ist dem Leben in der sowjetischen Union ähnlich.

Ich mag auch die bittersüße Freiheit, die aus dem Westen kam. Die Hauptfigur und seine Schwester konnten ihre Ersparnisse nicht austauschen und Alex warf das Geld weg auf eines Dach. Diese Szene schildert die Verzweiflung des östlichen Junges und auch seinen symbolischen Aufstand gegen die unbestimmte Zukunft.

Dienstag, 28. April 2015

Stellenmarkt

Stellenmarkt

Derzeit hat die Stadt Bern einige Stellenangebote in der Kriminalabteilung. Verschenken Sie nicht diese seltene Gelegenheit: Sie könnten eine abenteuerliche Erfahrung machen und Ihr Resumé verbessern!

Wir suchen Bewerber für die folgenden Arbeitsplätze:

Kriminalkommissar
Unser beliebte Kommissar Hans Bärlach ist im Ruhestand wegen unbestimmtes Gesundheitsproblems und das Polizeikommissariat der Stadt Bern sucht einen neuen Kommissar.
Ihre Aufgaben:
Sie müssen Morde und kleinere Verbrechen lösen und beweisen. Sie müssen mit anderen Polizisten arbeiten. Alle Dokumente müssen gut organisiert sein.
Ihr Profil:
Das Kommissariat sucht eine gesunde und relativ junge Person. Aber Sie müssen auch erfahren und multikulturell sein. Vor allem braucht die Polizei einen konsequenten Menschen, aber auch einen persönlichen, guten Vorgesetzten.
Weitere Bedingungen:
Sie müssen mit Hans Bärlach ein Vorstellungsgespräch haben. Ihre erste Aufgabe ist Bärlachs Haus zu finden und ihn im Kampf zu besiegen. Vielen Glück! Die Tür ist nie geschlossen.

Kriminalpolizist (Zwei Arbeitsplätze!)
Die Stadt Bern braucht einige mutige Männer! (Wir würden auch Frauen suchen, aber leider ist es zu früh.)
Ihre Aufgaben:
Sie würden mit anderen Polizisten arbeiten. Sie sollen die Indizien finden und dem Kommissar helfen. Sie sollen unbedingt die Kriminalistik benutzen. Das Kommissariat sucht eine Person, die sich für die neue kriminalistische Wissenschaft interessiert.
Ihr Profil:
Sie müssen kaltblütig und nicht impulsiv sein. Sie sollen bereit sein, Verantwortung zu übernehmen. Wir hoffen, Sie sind kontaktfreudig, aber Ihre Gelassenheit ist uns am wichtigsten.
Weitere Bedingungen:
Sie sollen nicht so schnell fahren. Wenn Sie konservativ und liberalsozialistisch sind, sind Sie besonders willkommen.
Anschrift:
Kontaktieren Sie bitte Dr. Lucius Lutz, um ein Vorstellungsgespräch zu ansetzen .
Wenn Sie fragen haben, kontaktieren Sie Alphons Clenin, den Polizisten von Twann.
Schicken Sie bitte Ihr Resumé. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Polizeikommissariat
Herr Doktor Lucius Lutz
Beerdigungstraße 289 A
8909 Bern

Philosoph
Die gute/ Leute von Lamboing suchen einen reichen Philosoph, der ihre Steuern zahlen möchte.
Ihre Aufgaben:
Natürlich müssen Sie die Steuern für ganz Lamboing zahlen. Sie müssen in einem riesenhaften Haus wohnen. Sie sollen oft große Feste veranstalten, wie der große Gatsby im Roman von F. Scott Fitzgerald. Sie müssen sich unbedingt für Kunst und Geld interessieren. Sie sollen oft mit den Schriftstellern  sprechen und auch mit den Polizisten reden.
Ihr Profil:
Vor allem müssen Sie reich und erfolgreich sein. Alles andere ist verhandelbar. Es wäre gut, wenn Sie charismatisch wären. Wir interessieren uns auch für einen praktischen und manipulativen Philosophen – wir brauchen keine theoretisch orientierten Einsiedler.
Weitere Bedingungen:
Bitte keine dunkle Vergangenheit. Psychopathen sind trotzdem willkommen.
Gehalt:
Die ewige Dankbarkeit der Leute von Lamboing.
Anschrift:
Kontaktieren Sie bitte den Immobilienmakler:
Lamboinger Immobilienhandel
Herr David Reich
Luxusboulevard 4671
1028 Lamboing


Doppelgänger
Ein Anonymer sucht einen neuen Doppelgänger nach dem spurlosen mysteriösen Verschwinden seines beliebten ehemaligen Doppelgängers.
Ihre Aufgabe:
Es gibt nicht so viel zu tun, aber die seltenen Aufgaben sind sehr wichtig.
Ihr Profil:
Sie müssen unbedingt ein guter Schauspieler sein.
Weitere Bedingungen:
Schicken Sie bitte dem Helfer des Anonymen eine Fotographie. Und bitte haben Sie keine Verwandten oder Beziehungen.
Anschrift:
Herr Ichbin Nichtgastmann
Verdächtige Allee 783 G
1028 Lamboing



Dienstag, 21. April 2015

Ist unser Richter auch ein Henker?

Ich hatte Recht! Ich habe schon gesagt, dass Bärlach eine Kugel brauchte, den Mord zu beweisen. Ich bin zufrieden.

Die letzte Kapitel waren sehr spannend und auch poetisch. Es ist sehr klar, dass Bärlach nicht unbedingt eine positive Figur ist. Hat er Recht, um ein Richter zu sein? Meine Meinung nach sollte er nicht den Leuten spielen. Es ist nicht klar, ob Tschanz einen Selbstmord begangen ist aber es gibt eine große Andeutung. Er konnte seine Unbedeutsamkeit nicht akzeptieren. Für eine sehr ehrgeizige Person wäre es schwer, nur ein Instrument zu sein. Ist Bärlach auch vielleicht ein Henker? Is er schuldig?

Warum isst Bärlach so viel in 20. Kapitel? Ich weiß, dass es symbolisch ist, aber wieso? Ist er wie ein Tier, ein Ungeheuer? Feiert er den Tod von Gastmann?

Ich frage mich auch, ob Bärlach sein schlechtes Gewissen eingesteht. Er sagt: Nur noch ein Jahr. Ich meine, er ist todmüde von seinem Leben. Vielleicht hat er keine Lust, weitere Mörder zu nachweisen, aber ich weiße den bestimmten Grund nicht. Wahrscheinlich als er seinen Erzfeind verloren hat, hat er auch seine Leidenschaft verloren. Die Verworrenheit der Beziehungen hat ihm Weh getan. Vielleicht kann er nicht mehr ertragen, mit dem schlechten Gewissen zu leben.

Sonntag, 12. April 2015

Fight Club (Spoilerachtung!)

Tyler Durden und der namenlose Ich-Erzähler in Fight Club von Chuck Palahniuk sind keine typische Beispiele von einem Held und seinem Erzfeind, aber ich möchte hier darüber sprechen.

Der Ich-Erzähler ist unzufrieden, weil seine Büroarbeit ihm langweilig ist und sein leben Verbraucherherrschaftlich ist. Er ist auch an Schlaflosigkeit Leidender.  Er trifft Tyler Durden, der sieht unabhängig aus. Sie organisieren einen Fight Club, in dem viele Männer durch Gewalt eine kathartische Erfahrung haben.
Langsam organisiert Tyler eine anonyme Terrorgruppe, die große Untaten verübt. Endlich versteht der Ich-Erzähler, er sei mit Tyler nicht einverstanden. Er beginnt eine Untersuchung und finden aus, dass Tyler Durden sein eigenes Pseudonym ist.



Meiner Meinung nach ist dieses Beispiel sehr wichtig, weil es die Popularität des Motivs gut erklärt. Carl Jung beschreibt bestimmte Archetypen der einen Person. Ein Archetyp heißt der Schatten. Er stellt alles dar, was die Person selbst akzeptiert nicht: ihre Aggression, ihre dunklen Wünschen, ihre grobe Macht. Man muss seinen Schatten kämpfen, um eine stärkere Person zu sein. Ich meine, diese Idee ist der Grund, auf dem jeder Held einen Erzfeind hat: jeder kann einfach betreffen.

Ich habe über Tyler und den Erzähler gesprochen, weil der Erzähler den schwierigsten und häufigsten Kampf kämpft, der Kampf gegen sich selbst.

Dienstag, 7. April 2015

Was ist ein Hund? Wer ist das Ungeheuer?

Ja, sie haben einen Hund getötet. Die Beschreibung von dem Hund ist sehr stark und beeindrückend, aber ich bin skeptisch und frage mich, ob der Hund wirklich riesenhaft war. Ich finde es besonders unglaublich, weil Bärlach im Dunkeln war und konnte vielleicht nicht viel sehen. Auf Russisch sagen wir, "Die Angst hat große Augen." Dieser Satz bedeutete, eine erschreckte Person könnte den Eindruck übertreiben. Ich habe gedacht, Bärlach sollte eine Waffe immer mitnehmen. Er ist erfahren. Er ist kein naiver Polizist. Ich ahne, dass seine glückliche Rettung war kein Zufall. Vielleicht brauchte Tschanz einen Grund, um den Respekt und das Vertrauen Bärlachs zu gewinnen. Tschanz verschweigt zu viel in diesem Kapitel. Ich hoffe, Bärlach habe eine Ahnung. Ich hoffe auch, diese Tierquälerei sei nicht zwecklos.



"G" ist die Initiale von Gastmann. Gastmann ist ein reicher Philosoph und er ist sehr beliebt, weil er die Steuer für Lamboing bezahlt. Der Hund gehörte ihm. 

Montag, 30. März 2015

USW 3: Kleigeld und Balance

Ich habe mit Aida ein paar Kurzfilme angesehen. Ein heißt Kleingeld. Es ist eine Geschichte, die sich von einem erfolgreichen Mann handelt. Er arbeitet bei einer Unternehmung und jeden Tag gibt er ein bisschen Geld zu einem obdachlosen Mann. Aber einen Tag sieht er, dass der Mann seines Auto wäscht. Er gibt ihm mehr Geld und sagt, dass es nicht für Waschen ist. Aber der dankbare Mann wäscht das Auto trotzdem. Die Hauptfigur mag es nicht und er versucht wegzufahren und zufällig fährt den obdachlosen Mann über. Die Hauptfigur möchtet im ein hundert Euros geben, aber der Mann akzeptiert nicht.



Dieser Film exploriert die Beziehung zwischen verschiedenen? Klassen der Gesellschaft. Die Hauptfigur sieht immer schuldig aus. Macht dieses Kleingeld etwas für den obdachlosen Mann oder nur für das Gewissen des erfolgreichen Mann? Es wird nicht erklärt. Eine einfache Interpretation wäre, dass der erfolgreiche Mann versteht nur das Gespräch des Gelds und versteht nicht wie ein armer Mann überhaupt stolz sein könnte. 



Der andere Film ist Balance. Es gibt keine Worte, aber der Film ist trotzdem sehr spannend. Es gibt sieben Menschen, die eine Plattform balancieren müssen. Es gibt auch eine Kiste. Die Männer sind sehr gierig, und ihrer Neid zerstört die Balance. 

Die Animation ist ausgezeichnet. Ich würde diesen Film empfehlen.

USW 2: Stammtisch



Vor ein paar Wochen war ich beim Stammtisch. Wir haben ein Spiel geschpielt, das ein bisschen wie Taboo ist. Man schreibt verschiedene Worte aus Papierzetteln und danach alle die Zetteln gehen in einen Hut oder eine Tasche. Danach jeder Spieler  nimmt einen Zettel und erklärt das Wort, das auf dem Zettel steht. Er hat dafür eine Minute und darf viele Worte versuchen. Die andere Spieler müssen das Wort erraten. Man kann nicht seine eigene Worte erraten.

Wenn es keine Worte mehr gibt, fingen die Spieler mit diesen Worten wider an, aber man muss nur ein Wort in seiner Erklärung benutzen. Wenn es den Spieler gelungen hat, muss man die Worte mit Gesten erklären.


Das Spiel war nicht schwierig, wenn ich die Worte erkannte. Aber wenn man das Wort nicht kennt, muss er kreativ sein und zum Beispiel buchstabieren. Die Scharaden waren auch sehr lustig, zum Beispiel die Wiedervereinigung und die Regierung.

Das Spiel machte viel Spaß!

Dienstag, 17. März 2015

USW 1: Kaffeestunde

Vor ein paar Wochen ging ich zur Kaffeestunde. Ich habe einen Freund, der Deutsch in Gymnasium lernte, mitgebracht. Ich habe auch mit David, den ich in Deutsch0200 kennen gelernt habe, geredet. Er studiert jetzt assyrisch. Ich war froh, mit meine Freunden aus früheren Deutschkursen zu unterhalten. Es tut mir Leid, dass wir verschiedenen Lehrer haben müssen. Ich war ein bisschen nostalgisch für meine Deutsch200 Gruppe. Aber wir werden eine kleine Wiedervereinigung haben, wenn wir nach Deutschland fahren. 
Wir haben Kuchen und Käse gegessen, aber mein Lieblingsnachtisch ist die Erdbeeren. Die Kaffeestunde hat immer etwas frisch und die Bibliothek ist sehr gemütlich.

Sonntag, 15. März 2015

Alles umsonst, oder?

Jakob der Lügner ist ein schwieriger Film, der von dem Problem der Wahrheit handelt. Die Hauptfigur ist ein Jude. Er erfand die Nachrichten für das Ghetto und die Leute glaubten, er habe ein Radio gehabt.

Ich frage mich, lohnt sich die Hoffnung? In diesem Film ist die Hoffnung gefährlich. Die Enttäuschung war unerträglich für den Friseur, der Selbstmord beging. Das kleines Waisenkind verstand die Wahrheit nicht. Das Märchen mit den Wattewolken ist eine Metapher, die zeigt, das Erfundene verhinderte sein Verständnis. Einerseits machte das Märchen das Mädchen froh und gespannt. Andererseits könnte man sich fragen, ob es richtig ist, während der Kriegszeit eine Fantasie zu erfinden.

Jakob ist kein einziger Lügner. Mischa lügt auch, weil er seine Freundin retten möchte. Ich finde sein Tat nicht moralisch. Rosa hat keine Wahl und sie kann sich nicht mit ihren Eltern verabschieden. Ich meine, er hatte kein Recht, für sie zu entscheiden. Zum Schluss ist alles umsonst, weil Mischas Strasse wird auch deportiert. Diese Geschichte ist so unbefriedigend und frustrierend, aber ich denke, es war die Absicht des Regisseurs.

Ich interessiere mich auch für die Lampe. Sie ist eine Symbolik, aber was bedeutet sie? Vielleicht möchte Jakob das Kind etwas lehren, aber er konnte die metaphorische Lampe der Bildung nicht anmachen, weil man mehr als eine Fantasie braucht.

Meiner Meinung nach ist die Hoffnung trotzdem notwendig.  Ich weiß aber nicht, wieso hatte Jakob den Mut, um die Leute zu anregen während dieser deprimierenden Zeit.


Dienstag, 10. März 2015

Die Schutzhaft: eine große Lüge


Man sprach damals von Schutzhaft, die Gefangenen sollten in sich gehen, hieß es, sich in eine neue Gemeinschaft einfügen. So spricht Hermanns Schwester in In einer dunklen Welt. Dieser Satz ist ein großer Euphemismus. Wie kann man überhaupt dieses komische Wort verstehen: kann eine Haft jemanden schützen?

Die Schutzhaft wurde erstens nicht während des Dritten Reichs eingeführt. Es gab schon Schutzhaft in der Weimarer Republik. Sie war aber reguliert und immer zeitlich begrenzt. Das NS-Regime übernahm sie als eine politische Reaktion. Am 27. Februar 1933 brannte das Reichstagsgebäude. Marinus van der Lubbe ein niederländischer Linksanarchist,  wurde am Tatort festgenommen. Die Nationalsozialisten dachten, die Brandstiftung sei eine kommunistische Verschwörung gewesen. Vielleicht glaubten sie es nicht, aber sie erklärten öffentlich, der Brand sei einer Aufstandsversuch gewesen. Hier könnten Sie einen Film ansehen. Beginnen Sie bitte bei Minute 11:11 des Films, um über den Brand zu lernen.

Das NS-Regime brauchte Instrumente, um seine Gegner zu verhaften. Die Nationalsozialisten wollten die Mitglieder der Opposition in Konzentrationslagern einkerkern. Sie legalisierten diese Absicht durch die Verordnung zum Schutz von Volk und Staat vom 28. Februar 1933. Wenn Sie möchten, sie könnten sie hier lesen. Dieses Gesetz besagte, dass der Staat die Schuld nicht beweisen müsste, um eine Person zu verhaften. Es begann der Prozess der Ausschaltung der Gerichte. Die Verordnung verschlimmerte das System der Unterdrückung, das das NS-Regime begründete. Die Staatsgewalt wurde juristisch fast unbegrenzt.

Das erste Opfer der Schutzhaft während des NS-Regimes war nicht besonders prominent. Es war ein jüdischer Handelsschullehrer Moritz Rülf. Allgemein waren die ersten Opfer die Mitglieder der Arbeiterbewegung und Juden. Ende Juli 1933 gab es mehr als 26.000 Deutsche in der Schutzhaft.

Die Gruppen, die vor allem bedroht wurden, waren Bibelforscher (Zeugen Jehovas), Arbeitsscheue, Asoziale, ethnische Minderheiten (zum Beispiel Roma) und immer die jüdische Leute. Nach dem Novemberpogrom wurden 30.000 Juden in Schutzhaft genommen und in Konzentrationslager verschleppt. Aber die jüdische Leute kämpften mit unvorstellbarem Mut, der ich durch dieses Kampflied betonen möchte: https://www.youtube.com/watch?v=AmXrAmwG4ug Sie brennt, Brüder, sie brennt ermutigt: Löscht mit eurem eigenen Blut, beweist, daß ihr das könnt und Steht nicht mit verschränkten Armen dabei.

Einige prominente Personen waren in Schutzhaft, zum Beispiel der Landespräsident Heinrich Drake und der Detmolder Oberbürgermeister Dr. Emil Peters.  Es gab auch der politisch aktive Journalist Felix Fechenbach, der auf dem Weg ins KZ ermordet wurde. Der offizielle Bericht sagte, er sei auf der Flucht erschossen worden.

Nach Beginn des zweiten Weltkriegs wurden die Gefangenen nicht mehr entlassen. Die Schutzhaft war besonders wichtig für die Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur. Die Schutzhaft wurde durch das Ende des NS-Regimes im Jahr 1945 abgeschafft.
Quellen:
·             Stadt Detmold http://www.stadtdetmold.de/3592.html
·  Karteikarte eines Häftlings – Deutsches Historisches Museum, Berlin https://www.dhm.de/lemo/Bestand/objekt/d2a14443