Montag, 30. März 2015

USW 3: Kleigeld und Balance

Ich habe mit Aida ein paar Kurzfilme angesehen. Ein heißt Kleingeld. Es ist eine Geschichte, die sich von einem erfolgreichen Mann handelt. Er arbeitet bei einer Unternehmung und jeden Tag gibt er ein bisschen Geld zu einem obdachlosen Mann. Aber einen Tag sieht er, dass der Mann seines Auto wäscht. Er gibt ihm mehr Geld und sagt, dass es nicht für Waschen ist. Aber der dankbare Mann wäscht das Auto trotzdem. Die Hauptfigur mag es nicht und er versucht wegzufahren und zufällig fährt den obdachlosen Mann über. Die Hauptfigur möchtet im ein hundert Euros geben, aber der Mann akzeptiert nicht.



Dieser Film exploriert die Beziehung zwischen verschiedenen? Klassen der Gesellschaft. Die Hauptfigur sieht immer schuldig aus. Macht dieses Kleingeld etwas für den obdachlosen Mann oder nur für das Gewissen des erfolgreichen Mann? Es wird nicht erklärt. Eine einfache Interpretation wäre, dass der erfolgreiche Mann versteht nur das Gespräch des Gelds und versteht nicht wie ein armer Mann überhaupt stolz sein könnte. 



Der andere Film ist Balance. Es gibt keine Worte, aber der Film ist trotzdem sehr spannend. Es gibt sieben Menschen, die eine Plattform balancieren müssen. Es gibt auch eine Kiste. Die Männer sind sehr gierig, und ihrer Neid zerstört die Balance. 

Die Animation ist ausgezeichnet. Ich würde diesen Film empfehlen.

USW 2: Stammtisch



Vor ein paar Wochen war ich beim Stammtisch. Wir haben ein Spiel geschpielt, das ein bisschen wie Taboo ist. Man schreibt verschiedene Worte aus Papierzetteln und danach alle die Zetteln gehen in einen Hut oder eine Tasche. Danach jeder Spieler  nimmt einen Zettel und erklärt das Wort, das auf dem Zettel steht. Er hat dafür eine Minute und darf viele Worte versuchen. Die andere Spieler müssen das Wort erraten. Man kann nicht seine eigene Worte erraten.

Wenn es keine Worte mehr gibt, fingen die Spieler mit diesen Worten wider an, aber man muss nur ein Wort in seiner Erklärung benutzen. Wenn es den Spieler gelungen hat, muss man die Worte mit Gesten erklären.


Das Spiel war nicht schwierig, wenn ich die Worte erkannte. Aber wenn man das Wort nicht kennt, muss er kreativ sein und zum Beispiel buchstabieren. Die Scharaden waren auch sehr lustig, zum Beispiel die Wiedervereinigung und die Regierung.

Das Spiel machte viel Spaß!

Dienstag, 17. März 2015

USW 1: Kaffeestunde

Vor ein paar Wochen ging ich zur Kaffeestunde. Ich habe einen Freund, der Deutsch in Gymnasium lernte, mitgebracht. Ich habe auch mit David, den ich in Deutsch0200 kennen gelernt habe, geredet. Er studiert jetzt assyrisch. Ich war froh, mit meine Freunden aus früheren Deutschkursen zu unterhalten. Es tut mir Leid, dass wir verschiedenen Lehrer haben müssen. Ich war ein bisschen nostalgisch für meine Deutsch200 Gruppe. Aber wir werden eine kleine Wiedervereinigung haben, wenn wir nach Deutschland fahren. 
Wir haben Kuchen und Käse gegessen, aber mein Lieblingsnachtisch ist die Erdbeeren. Die Kaffeestunde hat immer etwas frisch und die Bibliothek ist sehr gemütlich.

Sonntag, 15. März 2015

Alles umsonst, oder?

Jakob der Lügner ist ein schwieriger Film, der von dem Problem der Wahrheit handelt. Die Hauptfigur ist ein Jude. Er erfand die Nachrichten für das Ghetto und die Leute glaubten, er habe ein Radio gehabt.

Ich frage mich, lohnt sich die Hoffnung? In diesem Film ist die Hoffnung gefährlich. Die Enttäuschung war unerträglich für den Friseur, der Selbstmord beging. Das kleines Waisenkind verstand die Wahrheit nicht. Das Märchen mit den Wattewolken ist eine Metapher, die zeigt, das Erfundene verhinderte sein Verständnis. Einerseits machte das Märchen das Mädchen froh und gespannt. Andererseits könnte man sich fragen, ob es richtig ist, während der Kriegszeit eine Fantasie zu erfinden.

Jakob ist kein einziger Lügner. Mischa lügt auch, weil er seine Freundin retten möchte. Ich finde sein Tat nicht moralisch. Rosa hat keine Wahl und sie kann sich nicht mit ihren Eltern verabschieden. Ich meine, er hatte kein Recht, für sie zu entscheiden. Zum Schluss ist alles umsonst, weil Mischas Strasse wird auch deportiert. Diese Geschichte ist so unbefriedigend und frustrierend, aber ich denke, es war die Absicht des Regisseurs.

Ich interessiere mich auch für die Lampe. Sie ist eine Symbolik, aber was bedeutet sie? Vielleicht möchte Jakob das Kind etwas lehren, aber er konnte die metaphorische Lampe der Bildung nicht anmachen, weil man mehr als eine Fantasie braucht.

Meiner Meinung nach ist die Hoffnung trotzdem notwendig.  Ich weiß aber nicht, wieso hatte Jakob den Mut, um die Leute zu anregen während dieser deprimierenden Zeit.


Dienstag, 10. März 2015

Die Schutzhaft: eine große Lüge


Man sprach damals von Schutzhaft, die Gefangenen sollten in sich gehen, hieß es, sich in eine neue Gemeinschaft einfügen. So spricht Hermanns Schwester in In einer dunklen Welt. Dieser Satz ist ein großer Euphemismus. Wie kann man überhaupt dieses komische Wort verstehen: kann eine Haft jemanden schützen?

Die Schutzhaft wurde erstens nicht während des Dritten Reichs eingeführt. Es gab schon Schutzhaft in der Weimarer Republik. Sie war aber reguliert und immer zeitlich begrenzt. Das NS-Regime übernahm sie als eine politische Reaktion. Am 27. Februar 1933 brannte das Reichstagsgebäude. Marinus van der Lubbe ein niederländischer Linksanarchist,  wurde am Tatort festgenommen. Die Nationalsozialisten dachten, die Brandstiftung sei eine kommunistische Verschwörung gewesen. Vielleicht glaubten sie es nicht, aber sie erklärten öffentlich, der Brand sei einer Aufstandsversuch gewesen. Hier könnten Sie einen Film ansehen. Beginnen Sie bitte bei Minute 11:11 des Films, um über den Brand zu lernen.

Das NS-Regime brauchte Instrumente, um seine Gegner zu verhaften. Die Nationalsozialisten wollten die Mitglieder der Opposition in Konzentrationslagern einkerkern. Sie legalisierten diese Absicht durch die Verordnung zum Schutz von Volk und Staat vom 28. Februar 1933. Wenn Sie möchten, sie könnten sie hier lesen. Dieses Gesetz besagte, dass der Staat die Schuld nicht beweisen müsste, um eine Person zu verhaften. Es begann der Prozess der Ausschaltung der Gerichte. Die Verordnung verschlimmerte das System der Unterdrückung, das das NS-Regime begründete. Die Staatsgewalt wurde juristisch fast unbegrenzt.

Das erste Opfer der Schutzhaft während des NS-Regimes war nicht besonders prominent. Es war ein jüdischer Handelsschullehrer Moritz Rülf. Allgemein waren die ersten Opfer die Mitglieder der Arbeiterbewegung und Juden. Ende Juli 1933 gab es mehr als 26.000 Deutsche in der Schutzhaft.

Die Gruppen, die vor allem bedroht wurden, waren Bibelforscher (Zeugen Jehovas), Arbeitsscheue, Asoziale, ethnische Minderheiten (zum Beispiel Roma) und immer die jüdische Leute. Nach dem Novemberpogrom wurden 30.000 Juden in Schutzhaft genommen und in Konzentrationslager verschleppt. Aber die jüdische Leute kämpften mit unvorstellbarem Mut, der ich durch dieses Kampflied betonen möchte: https://www.youtube.com/watch?v=AmXrAmwG4ug Sie brennt, Brüder, sie brennt ermutigt: Löscht mit eurem eigenen Blut, beweist, daß ihr das könnt und Steht nicht mit verschränkten Armen dabei.

Einige prominente Personen waren in Schutzhaft, zum Beispiel der Landespräsident Heinrich Drake und der Detmolder Oberbürgermeister Dr. Emil Peters.  Es gab auch der politisch aktive Journalist Felix Fechenbach, der auf dem Weg ins KZ ermordet wurde. Der offizielle Bericht sagte, er sei auf der Flucht erschossen worden.

Nach Beginn des zweiten Weltkriegs wurden die Gefangenen nicht mehr entlassen. Die Schutzhaft war besonders wichtig für die Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur. Die Schutzhaft wurde durch das Ende des NS-Regimes im Jahr 1945 abgeschafft.
Quellen:
·             Stadt Detmold http://www.stadtdetmold.de/3592.html
·  Karteikarte eines Häftlings – Deutsches Historisches Museum, Berlin https://www.dhm.de/lemo/Bestand/objekt/d2a14443



Sonntag, 1. März 2015

Wer ist das Biest?

Meiner Meinung nach, hat diese Geschichte ein spannendes Ende. Einerseits verstehe ich den Ich-Erzähler, der die Hungersnot nicht mehr ertragen konnte. Leider war Seiner Neid stärker als seine Vernunft, aber er war auch genauso stark wie sein Hunger.

Andererseits denke ich, dass die Mutter Recht hatte. Sie wollte, dass ihre Kinder die Menschlichkeit lernen, als sie dieser Katze helfen und ihr das Essen und das Obdach bieten. Während des Kriegs gab wahrscheinlich dieses Tier fast die einzige Gelegenheit, jemandem zu helfen. Sie konnten keine Leute retten, weil sie so arm waren und so viel Hunger hatten.

Der Ich-Erzähler sagt, "Ich hätt gern aufgehört, aber jetzt hab ich's schon fertig tun müssen." Er war böse, aber er genoss die Tierquälerei nicht. Vielleicht verstand er sie nicht genau. Ich denke, dass viele Soldaten, die mit dem Krieg zuerst einverstanden gewesen waren, wegen der Gewalt und des Tods abgestumpft geworden waren.

Ich finde keinen Grund, die Katze "Teufel" oder "Biest" zu nennen. Ein stereotypisches Biest ist böse und grausam aber selten faul oder ruhig. Man könnte sagen, dass der Ich-Erzähler Biest geworden ist.